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Zweckverband für ein Sporthallenbad für den westl. Landkreis angestrebt

Erst im November 2019 übergaben die Initiatoren der Online-Petition „Schwimmen oder ertrinken“ - der Verein Sportbad Bad Aibling e.V. - die gesammelten Unterschriften an den stellv. Landrat Josef Huber in Rosenheim, der zwar den Bau des Bades in Bad Aibling persönlich wohlwollend unterstützt, über den Landkreis aber keine Gelder zur Verfügung stellen kann.

Die Kreisräte hatten sich in einer Abstimmung gegen eine Bezuschussung ausgesprochen.

Er legte dem Verein Sportbad allerdings noch einmal die Möglichkeit zur Gründung eines Zweckverbandes nahe, wo die betroffenen Gemeinden des westlichen Landkreises sich kommunal zusammenschließen und so einen Bau des Bades doch noch ermöglichen können.

Das erste Gespräch hierzu fand am 11. Dezember im Rathaus in Bruckmühl statt. Nachdem die Stadt Bad Aibling sich ja bereits im Oktober vergangenen Jahres in einer einstimmigen Abstimmung für den Bau ausgesprochen hatte, gilt es jetzt, entsprechende Partner hierfür zu finden.

Nach einer Abfrage vor 8 Jahren im alten Schwimmbad Prantseck, welches in 2013 geschlossen werden musste und inzwischen abgerissen ist, stammten ein Viertel der Badnutzer aus Bruckmühl. Auch in der online Petition sprachen sich die Bruckmühler mit 853 Stimmen für das Sportbad Bad Aibling aus.

So trafen sich im Rathaus in Bruckmühl der Bürgermeister Herr Richter mit seinen Fraktionssprechern, sowie die Vorstandschaft des Vereins Sportbad eV, der Landespräsident der DLRG Bayern Ingo Flechsenhar, der auch als Bürger Bruckmühls anwesend war und Vertreter der Jugend der DLRG Bad Aibling, die seit Jahren u.a. die Aktionen der Bade- und Eisregeln in den Schulen der Gemeinde Bruckmühl durchführen. Eine interkommunale Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinden besteht also bereits. Grund genug, dies auf eine neue Ebene zu stellen und gemeinsam den Bau des Sportbades anzupacken.

Es stellte sich bereits nach kurzer Zeit heraus, dass das grundsätzliche Interesse am Sportbad Bad Aibling kein Thema ist und jeder der Anwesenden die Notwendigkeit und den Nutzen für die Schulen, Vereine und Senioren sieht. Allein die Finanzierung gilt es abzustimmen und zu entscheiden. Bei geplanten Kosten von rund 10 Mio. Euro eine durchaus beachtliche Summe, die im Haushalt der Stadt bereitgestellt werden muss. Allerdings verteilt sich die Investition auf die Mitglieder des Zweckverbandes. Sind bisher 2 Gemeinden angefragt, ändern sich die jeweiligen Summen bei jeder weiteren Kommune, die mit an diesem Strang zieht.

Als nächste Ansprechpartner und mögliche Gemeinde wurde Tuntenhausen angefragt, deren Bürger sich ebenfalls mit vielen Unterschriften für den Bau eingesetzt haben und die als direkt angrenzende Gemeinde ebenfalls Interesse an einem Hallensportbad im westlichen Landkreis Rosenheim haben könnte.